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Forschungsbeiträge von Wagner-Lesarten über musiconn.publish veröffentlicht

Das Projekt Wagner-Lesarten wagt neue Wege - die erstmalige, historisch informierte Aufführung von Richard Wagners Operntetralogie Der Ring des Nibelungen unter Leitung von Kent Nagano und mit Concerto Köln. Das auf mehrere Jahre angelegte Projekt nähert sich der neuen Lesart des Ring auf zwei Ebenen an: wissenschaftlich und künstlerisch. Von Beginn an beschäftigt sich ein Team von Wissenschaftler:innen mit aufführungspraktischen Aspekten der Instrumental-, Gesangs-, Sprach- und Bühnenpraxis des 19. Jahrhundert. In dieser Vorbereitungsphase werden die wissenschaftlichen Erkenntnisse bei Instrumental- und Sänger:innen-Workshops in die Praxis überführt. Die begleitenden Vorkonzerte, bei denen neben Richard Wagners Siegfried-Idyll, den Wesendonck-Liedern und der Tannhäuser-Overtüre auch Werke von Berlioz, Paganini, Bruckner und Offenbach gespielt werden, ermöglichen eine Annäherung an die Wagner'sche Klangsprache, die 2021 in die Aufführung von Das Rheingold münden wird. Von wissenschaftlicher Seite aus wird dieser Prozess umrahmt von Symposien und wissenschaftlichen Workshops, die sich mit den verschiedenen Aspekten der historisch informierten Aufführungspraxis speziell auf Wagner und den Ring bezogen auseinandersetzen.

Die Forschungsbeiträge von Wagner-Lesarten sind im Open Access bei musiconn.publish veröffentlicht.

Unterstützt wird das Projekt maßgeblich von der Kunststiftung NRW, dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, der Strecker-Stiftung und MBL.