Willkommen in der Virtuellen Fachbibliothek Musikwissenschaft (ViFaMusik)
ViFaMusik, das zentrale Informationsportal für Musik und Musikwissenschaft, bietet Ihnen einen umfassenden und
schnellen Zugang zu wissenschaftlicher Recherche sowie zu einem reichhaltigen Angebot an Fachinformationen und
Internetressourcen. Mit einer einzigen Suchanfrage recherchieren Sie gleichzeitig in einer Vielzahl von
Nachweisinstrumenten und Datenbanken, die neben bibliographischen Daten auch Angaben zu Wissenschaftlern und
Forschungsprojekten sowie zu aktuellen Terminen umfassen.
Derzeit stehen die in der Navigationsleiste auf der linken Seite aufgeführten Module zur Verfügung.
Die VifaMusik ist ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördertes Projekt. Sie wurde seit Juli 2005
in einer zweijährigen Aufbauphase bei der Bayerischen Staatsbibliothek zusammen mit dem Staatlichen Institut
für Musikforschung in Berlin und der Gesellschaft für Musikforschung ausgebaut.
Anregungen und Fragen bitte an vifamusik@bib-bvb.de
Aktuelles
17.07.2009: Werke von Robert Schumann online verfügbar
Die Rubrik Digitale Sammlungen
wurde um die Digitalisate der musikalischen Werke von Robert Schumann erweitert.
Die erste (und bis heute einzige abgeschlossene) Schumann-Werkausgabe entstand ab 1879 unter der
Herausgeberschaft von Clara Schumann, der Witwe des Komponisten, in Zusammenarbeit mit Johannes Brahms,
und erschien in den Jahren bis 1893 im Verlag Breitkopf & Härtel, Leipzig. Die 156-bändige Ausgabe
erstreckt sich über 5.760 Seiten. Gegliedert in 14 Serien (13 Werkgruppen und Supplementband), präsentiert
sie Robert Schumanns musikalisches Schaffen in all seiner Vielseitigkeit: Seine Klaviermusik, die den größten
Teil des Werks ausmacht, die zahlreichen Beiträge zu kammermusikalischen Gattungen und zum Lied, seine vier
Symphonien, mehrere Solokonzerte und Oratorien, sowie seine einzige Oper "Genoveva".
23.02.2009: Musikalien und Tonträger des Deutschen Musikarchivs in ViFaMusik-Metasuche integriert
Die Metasuche der ViFaMusik ist um eine zusätzliche Datenquelle erweitert worden. Ab sofort können
auch die Reihen M und T des Kataloges des Deutschen Musikarchivs durchsucht werden. Dieser Katalog umfasst
den bibliografisch erschlossenen Bestand des Deutschen Musikarchivs ab 1976. Enthalten sind die in
Deutschland erschienenen Musikalien und Tonträger.
Aus dem Gesetz über die Deutsche Nationalbibliothek ergibt sich die vorgeschriebene Sammlung und
Erschließung von Musikalien- und Tonträger-Pflichtexemplaren bei der Abteilung Deutsches
Musikarchiv. Der Geltungsbereich des Gesetzes umfasst in Deutschland veröffentlichte Musikalien
und Musiktonträger. Die Musik-Titel sind seit 1976 kontinuierlich mit monatlichen
Updates veröffentlicht worden. Das 1986 erstmals veröffentlichte Regelwerk "Sonderregeln
für Musikalien und Musiktonträger zu den Regeln für die alphabetische Katalogisierung (RAK)"
ist Basis der Musikkatalogisierung (derzeit RAK-Musik 2003). Außerdem erfolgt eine Zuordnung der
Titel zu den Sachgruppen der DDC. Pro Jahr werden etwa 5.000 Musikalien und 15.000 Musiktonträger
in den Reihen M und T der "Deutschen Nationalbibliografie" erschlossen.
02.02.2009: Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy sind in der Rietz-Ausgabe online verfügbar
Pünktlich zu seinem 200. Geburtstag am 03.02.2009 werden die digitalisierten Notendrucke in der
ViFaMusik-Rubrik Digitale Sammlungen
um die erste Werkausgabe von Felix Mendelssohn Bartholdy aus dem Bestand der Musiksammlung der BSB erweitert.
Unsere Reihe historischer Werkausgaben großer Komponisten in digitaler Form wird damit nach einer
Händel- und Liszt-Ausgabe mit dieser 157-bändigen, bei Breitkopf & Härtel erschienenen
Werkausgabe fortgeführt.
Die in 19 Serien (Werkgruppen) gegliederte Werkausgabe wurde unter der Redaktion des mit Mendelssohn befreundeten
Musikers Julius Rietz (1812-1877) in den Jahren 1874-77 im Verlag Breitkopf & Härtel publiziert. Die Ausgabe
erstreckt sich über fast 5.900 Seiten und beinhaltet sämtliche zum damaligen Zeitpunkt bekannten Werke
des Komponisten. Eine Anzahl von Frühwerken und Alternativfassungen wurde erst Jahrzehnte später entdeckt
und ist in der Rietz-Ausgabe nicht enthalten. Dennoch ist der große deutsche Komponist hier in der ungeheuren
Bandbreite seines Schaffens repräsentiert, von der Symphonik, Kammermusik über seine Oratorien, Opern,
Schauspielmusiken bis zur Kirchenmusik und zum Lied.
23.01.2009: Beitrag des Deutschlandfunks zur Noten-Digitalisierung an der Bayerischen Staatsbibliothek
In der Sendung "Musikjournal" des Deutschlandfunks am 5. Januar 2009 um 20:10 Uhr wurde ein
8-minütiger Beitrag von Yvonne Petitpierre über die Digitalisierung
von Notendrucken an der Bayerischen Staatsbibliothek und deren Bereitstellung über die ViFaMusik
gesendet. Die Veröffentlichung dieses Beitrags zum Nachhören erfolgt mit freundlicher
Genehmigung von Frau Petitpierre.
10.12.2008: Neues DFG-Projekt zur Instrumentalmusik der Dresdner Hofkapelle
An der Sächsischen Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) laufen
seit Juli 2008 die Arbeiten an dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekt
Die Instrumentalmusik der Dresdner Hofkapelle zur Zeit der sächsisch-polnischen Union. Erschließung,
Digitalisierung und Internetpräsentation. Als wissenschaftliche Mitarbeiter sind Dr. Katrin Bemmann
und Steffen Voss M.A. tätig, Projektbetreuer ist Dr. Karl Wilhelm Geck, Musikabteilung der SLUB.
Ziel des Projektes ist die Aufarbeitung des legendären "Schranks II", in dem das nach dem
Siebenjährigen Krieg nicht mehr genutzte instrumentale Repertoire der Dresdner Hofkapelle
aufbewahrt wurde. Unter anderem gehören zu dem Bestand Autographe und Abschriften von Werken
von Antonio Vivaldi, Georg Philipp Telemann und Johann Friedrich Fasch, zum Teil aus dem Nachlass
des Dresdner Konzertmeisters und Violinvirtuosen Johann Georg Pisendel. Nachdem die nach
Umsignierung und Katalogverlust weitgehend im Dunkeln liegende Bestückung des alten Notenschranks
fast vollständig rekonstruiert werden konnte, sollen die gut 1700 in der SLUB vorhandenen
Manuskripte, die bei Projektbeginn zu 90 % lediglich konventionell katalogisiert waren,
elektronisch nach RISM-Richtlinien erschlossen und nach anschließender Digitalisierung frei
zugänglich im Internet präsentiert werden. Außerdem soll versucht werden, möglichst viele der
zahlreichen anonymen Komponisten zu identifizieren und mittels Schreiber- und Papieruntersuchungen
Aufschlüsse zur Datierung und ursprünglichen Provenienz der Manuskripte zu erzielen.
Versprengte Schrank-II-Manuskripte in anderen Bibliotheken sollen nach Möglichkeit in das Projekt
einbezogen werden (vgl. http://www.deutschefotothek.de/obj90000009.html
als Beispiel für
eine Schrank-II-Handschrift samt typischem Titeletikett). Hinweise, vor allem Fundort und
Signaturangaben, nehmen der Projektbetreuer und die Projektmitarbeiter gerne entgegen:
geck@slub-dresden.de;
bemmann@slub-dresden.de;
stvoss@slub-dresden.de.
11.08.2008: Carl-Alexander-Ausgabe der musikalischen Werke von Franz Liszt ist jetzt online
Die Rubrik Digitale Sammlungen
wurde um die Digitalisate der musikalischen Werke von Franz Liszt in der Carl-Alexander-Ausgabe
erweitert. Dort wird nun diese zwischen 1907 und 1936 erschienene 34-bändige Ausgabe
aus der Musiksammlung der BSB in digitalisierter Form präsentiert, ergänzt um
die beiden Oratorien "Die Legende von der heiligen Elisabeth" und "Christus" in den Erstausgaben.
16.06.2008: Umfrage zur Informationsversorgung in der Musikwissenschaft
Um zukünftig Informationsdienstleistungen für die Musikwissenschaft im
deutschsprachigen Raum besser an die Bedürfnisse von Wissenschaftlern
und Studierenden anpassen zu können, wird im Rahmen des Projektes
Benutzungsforschung am Institut für Bibliotheks- und
Informationswissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin eine
Online-Umfrage zur Erhebung der Bedürfnisse für eine effiziente
Informationsversorgung in der Musikwissenschaft durchgeführt.
Wir möchten Sie bitten, sich an dieser Umfrage zu beteiligen.
Das Ausfüllen des Fragebogens wird nur ca. 10 Minuten Ihrer Zeit
beanspruchen. Sie haben bis zum 30. Juni Gelegenheit, uns Ihre Meinung,
Wünsche und Verbesserungsvorschläge zur Informationsversorgung in der
Musikwissenschaft mitzuteilen.
Die Ergebnisse dieser Umfrage werden u. a. einfließen in eine
Evaluation der ViFaMusik, die momentan im Rahmen einer Magisterarbeit am Institut
für Bibliotheks- und Informationswissenschaft angefertigt wird, und in der
Empfehlungen für die Weiterentwicklung des Portals ViFaMusik erarbeitet
werden sollen!
Hier geht es zum Fragebogen:
http://www.ib.hu-berlin.de/umfrage/muwi/
Herzlichen Dank für Ihre Mithilfe!
21.05.2008: RSS-Feed für neue Notendigitalisate
Die aktuellen Digitalisate von Notendrucken aus dem Bestand der Musikabteilung der Bayerischen Staatsbibliothek
können ab sofort in einem
RSS-Feed
abonniert werden. Von Januar bis Mai 2008 kamen ca. 40 Notenbände pro Monat hinzu.
24.01.2008: Digitalisierungsangebot erheblich erweitert
Die unter der Rubrik Digitale Sammlungen
enthaltenen Digitalisate wurden erheblich erweitert. Neben der bisher schon bereitgestellten Zeitschrift für
Instrumentenbau kamen die Gesamtausgabe von Georg Friedrich Händel (hrsg. von Friedrich Chrysander) sowie
diverse weitere Notendrucke, musiktheoretische Schriften und Libretti aus dem Bestand der Musikabteilung der
Bayerischen Staatsbibliothek hinzu.
13.12.2007: Suche in RIdIM-Datenbank freigeschaltet
Seit heute ist die Suche in
"RIdIM Deutschland: Datenbank zu Musik und Tanz in der Kunst"
möglich.
Diese von der deutschen Arbeitsstelle des internationalen Verbundes "Répertoire International d'Iconographie
Musicale" erstellte Datenbank verzeichnet und erschließt Darstellungen von Musik und Tanz in der bildenden Kunst
und dem Kunsthandwerk (aller Epochen) in der Bundesrepublik Deutschland. Ausgewertet werden dabei v.a. die Sammlungen
größerer Museen und Bibliotheken.